
Das Büro in der Karlsgasse 9 kann ein Raum sein oder sechs. Und alles dazwischen. Für die Sanierung der rund 132 m² großen Büroräumlichkeiten der Bundeskammer der Ziviltechniker:innen schlägt der Entwurf eine Struktur vor, die sich je nach Bedarf verschalten oder trennen lässt.
Der Grundriss folgt einem Raum-im-Raum-Prinzip: Ein zentraler dienender Kern fasst zwei WCs sowie eine Abstellfläche. Gemeinsam mit Vorraum, Telefonraum und der großzügigen Küche bildet er die mittlere Zone. Raumhohe Schiebewände aus transluzentem Polycarbonat zonieren die Arbeitsbereiche sanft: vom Open Space bis zu klar getrennten Einzel- oder Gruppenbüros. Türen in den Schiebewänden erlauben diskrete Schleichwege quer durch den Raum, ohne andere bei der Arbeit zu stören.
Der Eingriff bleibt minimalinvasiv. Alle tragenden Bauteile bleiben erhalten, entfernt werden nur nichttragende Leichtbauwände und abgehängte Decken. Die bestehenden Installationen bleiben sichtbar, der Ausbau ist als Edelrohbau verstanden. Der neue Kern setzt sich davon mit gebeiztem Holz ab und bringt Haptik, Farbe und Wärme in die neutrale Grundstruktur, schallabsorbierende Vorhänge ergänzen das System um Sichtschutz und textile Qualität. Auf Akustikdecken kann verzichtet werden, weil Raumgliederung, Material und Möblierung den akustischen Komfort übernehmen.
Gebaut wird nur dort, wo es funktional oder atmosphärisch nötig ist, dafür in hoher Qualität: Küchenelemente aus Edelstahl, langlebige Sanitärobjekte, robuste Fliesen. Bei Türen, Ausstattung und Möblierung kommen wiederverwendete Bauteile zum Einsatz, der übrige Materialeinsatz beruht überwiegend auf nachwachsenden und gut rezyklierbaren Rohstoffen. So bleibt die Planung offen für künftige Nutzer:innen.
Status
competition entry
Year
2025
Location
Vienna, AT
TYPE
competition
category
building
client
Bundeskammer der Ziviltechniker:innen
Team
Natascha Peinsipp, Maura Schmitt, Felix Steinhoff, Flora Tamm






Büros der Architektenkammer
Das Büro in der Karlsgasse 9 kann ein Raum sein oder sechs. Und alles dazwischen. Für die Sanierung der rund 132 m² großen Büroräumlichkeiten der Bundeskammer der Ziviltechniker:innen schlägt der Entwurf eine Struktur vor, die sich je nach Bedarf verschalten oder trennen lässt.
Der Grundriss folgt einem Raum-im-Raum-Prinzip: Ein zentraler dienender Kern fasst zwei WCs sowie eine Abstellfläche. Gemeinsam mit Vorraum, Telefonraum und der großzügigen Küche bildet er die mittlere Zone. Raumhohe Schiebewände aus transluzentem Polycarbonat zonieren die Arbeitsbereiche sanft: vom Open Space bis zu klar getrennten Einzel- oder Gruppenbüros. Türen in den Schiebewänden erlauben diskrete Schleichwege quer durch den Raum, ohne andere bei der Arbeit zu stören.
Der Eingriff bleibt minimalinvasiv. Alle tragenden Bauteile bleiben erhalten, entfernt werden nur nichttragende Leichtbauwände und abgehängte Decken. Die bestehenden Installationen bleiben sichtbar, der Ausbau ist als Edelrohbau verstanden. Der neue Kern setzt sich davon mit gebeiztem Holz ab und bringt Haptik, Farbe und Wärme in die neutrale Grundstruktur, schallabsorbierende Vorhänge ergänzen das System um Sichtschutz und textile Qualität. Auf Akustikdecken kann verzichtet werden, weil Raumgliederung, Material und Möblierung den akustischen Komfort übernehmen.
Gebaut wird nur dort, wo es funktional oder atmosphärisch nötig ist, dafür in hoher Qualität: Küchenelemente aus Edelstahl, langlebige Sanitärobjekte, robuste Fliesen. Bei Türen, Ausstattung und Möblierung kommen wiederverwendete Bauteile zum Einsatz, der übrige Materialeinsatz beruht überwiegend auf nachwachsenden und gut rezyklierbaren Rohstoffen. So bleibt die Planung offen für künftige Nutzer:innen.
Status
competition entry
Year
2025
Location
Vienna, AT
TYPE
competition
category
building
client
Bundeskammer der Ziviltechniker:innen
Team
Natascha Peinsipp, Maura Schmitt, Felix Steinhoff, Flora Tamm





asphalt
Kollektiv
Für Architektur
Vivariumstraße 13/1/R02
A - 1020 Wien
asphalt
Kollektiv
Für Architektur